Verhaltenstherapie

Therapeuten: Anja Krüger, Anke Oetken

Was ist Verhaltenstherapie?

Ein Schwerpunkt der psychotherapeutischen Praxis caposano ist die Verhaltenstherapie. Diese ist hilfreich, wenn auf das Verhalten eines Menschen eingewirkt werden soll, z. B. zur Stressbewältigung, zur Angstreduzierung, zur Rauchentwöhnung, zur Kontrolle des Essverhaltens, für bessere Beziehungen, etc. Die Verhaltenstherapie, insbesondere die Kognitive Verhaltenstherapie, hat mit Abstand die besten Therapieerfolge vorzuweisen.

Einsatzbereiche Verhaltenstherapeutischer Methoden
  • Ängste und Phobien, z. B. vor großen Plätzen, Menschenmengen, engen Räumen, Höhen, Spinnen, Schlangen, Hunden, …
  • Plötzlich auftretende Panik-Attacken oder Zwangsstörungen wie Grübelzwang, Zwangshandlungen wie Waschzwang, Zählzwang, …
  • Reaktionen auf schwere Belastungen z. B. nach einem Unfall oder einer Gewalttat
  • Anpassungsstörung z. B. bei Eintritt in die Rente, Verlust eines Angehörigen, …
  • Störungen des Essverhaltens wie Ess-Brech-Sucht, Magersucht, Völlerei
  • Schlafstörungen wie Ein- oder Durchschlafstörung, Tagesmüdigkeit, Schlafanfälle, Schlafwandeln
  • Sexuelle Störungen wie reduziertes sexuelles Verlangen, Schmerzen beim Sex, Erektionsstörungen etc.
  • Sucht- und Abhängigkeitsverhalten wie Krankhaftes Spielen, Brandstiftung, Pornosucht, Sexsucht, Alkohol, Rauchen
  • chronische Schmerzen, auch ohne körperlichen Befund, wie z.B. Tinnitus und Rheuma
  • depressive Verstimmungen und Stimmungsschwankungen
  • Umgang mit veränderten Lebenssituationen oder Beziehungsprobleme
  • Übermäßiger Stress, drohender Burnout oder Mobbing

Klassische Verhaltenstherapie

Mit klassischer Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie gemeint, die auf der Annahme basiert, dass ungünstige (dysfunktionale) Verhaltensweisen und Denkmuster irgendwann einmal erlernt wurden und demnach auch wieder verlernt werden können. Der Patient lernt neue Verhaltens- und Denkweisen, die ihm während und zwischen den Sitzungen wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe geben. Dadurch ist er aktiv am Heilungsprozess beteiligt.

Ziele der Verhaltenstherapie
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Reduzierung der belastenden Symptomatik
  • Der Patient lernt, sich und sein Verhalten selbst zu regulieren
  • Vermittlung des psychologischen Hintergrundwissens zum besseren Verständnis

Kognitive Verhaltenstherapie

Therapeutin: Anke Oetken

Der Mensch neigt dazu, Informationen und Erfahrungen zu interpretieren und als Referenzerlebnisse zu speichern. Daraus bilden sich Kognitionen, die dann das zukünftige Verhalten beeinflussen. Die sich daraus ergebenen Verhaltensprobleme sind das Ergebnis falscher Annahmen und Denkfehlern, wie z. B. das Katastrophisieren, das Übergeneralisieren oder das Gedankenlesen.

Die (Kognitive) Verhaltenstherapie kann helfen, mit den Beschwerden besser umzugehen. Viele der oben genannten Erkrankungen gehören in die Hände eines Facharztes oder in eine spezielle Klinik, da häufig zusätzlich medikamentöse Therapie nötig ist. Begleitend zur medikamentösen Therapie kann hier die (Kognitive) Verhaltenstherapie sehr gute Behandlungserfolge erzielen

Warum Verhaltenstherapie?
  • weil psychische Störungen auf ungünstiges, gelerntes Verhalten zurückzuführen sind.
  • weil neue Lernprozesse ungünstiges Verhalten verändern können.
  • weil das, was einmal gelernt wurde, auch wieder verlernt – und neu gelernt werden kann.
  • weil wissenschaftlich nachgewiesen, sehr gute Behandlungserfolge mit der Verhaltenstherapie erzielt werden.

Hier kommt die gute Nachricht: Was einmal gelernt wurde, kann auch wieder verlernt werden. Unser Gehirn formt sich bis ins hohe Alter so, wie wir es nutzen. (Kognitive) Verhaltenstherapie kann aber auch hilfreich sein, wenn Sie sich weiterentwickeln möchten und Unterstützung dabei suchen, Ihr Potential zu finden und zu erweitern. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich und unterstützen Sie wirkungsvoll.

Äußerst wichtig ist dabei Ihre aktive Mitarbeit während und auch zwischen den einzelnen Sitzungen.

Hinweis


Psychotherapie kann die körperliche Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen oder unnötig machen. Bei körperlichen Beschwerden begeben Sie sich bitte in ärztliche Behandlung.