Suchttherapie

Therapeutin: Anke Oetken

Psychotherapeutische Therapie und Beratung zu stoffgebundenen und stoffunabhängigen Abhängigkeitserkrankungen sind wichtige Schwerpunktthemen meiner Arbeit. Im Fokus über steht die Aufklärung Entstehung, Entwicklung und Aufrechterhaltung der Sucht (Substanzgebrauchsstörung), um Bewusstwerdungsprozesse in Gang zu setzen.

Mein Angebot richtet sich an Gefährdete, Betroffene, Rückfällige, Angehörige und Co-Abhängige, die sich selbstverantwortlich mit der Möglichkeit eines bzw. eines erneuten Entzugs auseinandersetzen wollen und denen es noch an Motivation und Selbstvertrauen mangelt. Veränderungen sind auch zu diesen Themen zu jedem Zeitpunkt des Lebens möglich.

Therapie

Ich unterstütze Sie dabei, Mut und Motivation aufzubauen, um sich einer Verhaltensveränderung bezüglich Ihrer Abhängigkeitserkrankung oder sich einer Co-Abhängigkeit zu stellen bzw. einer Sucht vorzubeugen. Wir schauen gemeinsam auf die zugrunde liegenden Kognitionen, die zu dem Suchtverhalten geführt haben, bzw. dies aufrechterhalten. Anschließend bearbeiten wir diese und suchen gemeinsam nach funktionaleren Alternativen. Nach erfolgreicher Entgiftung und Entwöhnung ist ebenfalls psychotherapeutische Unterstützung empfehlenswert, um zu stabilisieren und ehemalige Verhaltensmuster durch funktionaleres Verhalten zu ersetzen. Sie erhalten von mir psychotherapeutische Begleitung in Ihrer Abhängigkeits-Problematik und psychologisches Hintergrundwissen.

Weitere Therpieziele können sein:
  • Bewusstwerdung und Reflexion beeinflussender Handlungs- und Denkmuster
  • Sucht bzw. Suchtverhalten als Krankheit akzeptieren und verstehen
  • Motivation und Selbstvertrauen stärken
  • Erkennen von Bedürfnissen, Ziel- und Wertvorstellungen
  • Ressourcen erkennen und stärken
  • Umgang mit Reizauslösern und Erlernen neuer Verhaltensweisen
  • Umgang mit Rückfällen etc.

Hinweis


Psychotherapie kann bei Abhängigkeitserkrankungen motivierend und begleitend unterstützen. Der Entzug, z.B. von Alkohol, erfolgt unter fachärztlicher Aufsicht mit medikamentöser Unterstützung in einer dafür zuständigen Klinik. Bei schweren körperlichen Entzugssymptomen und organischen Schäden aufgrund der Substanzabhängigkeit begeben Sie sich bitte in die Behandlung eines Facharztes.